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ich habe auf dem weg viel zeit mit mir selbst verbracht und mich in verschiedenen grenzsituationen besser und von einer anderen seite kennengelernt... ich bin mehrmals an meine grenzen gestoßen - mental und körperlich. mir ist bewusst geworden, dass der geist und der körper immer zusammenspielen - mal mehr, mal weniger... aber trennen kann man es nicht!

ich habe gelernt, dass - so auswegslos eine situation auch ist - es IMMER weitergeht. wenn man denkt, man ist an eine absolute grenze gestoßen, ist man immer noch in der lage, diese zu überschreiten! man hat so viel mehr kraft, als man eigentlich glaubt und diese kraft kommt erst zum Vorschein, wenn man sie wirklich braucht...

man sollte sich mehr auf sich selbst verlassen, weil man alles, was einen betrifft nur selbst in der hand hat. diesen weg, wie auch dieses leben gehe ich alleine... manchmal in begleitung von weggefährten und deren unterstützung... aber gehen und leben - das kann man nur alleine...

ich habe erfahren, wie wichtig es ist, über seinen schatten zu springen, seine eigenen grenzen zu überschreiten - denn nur DANN lebt man! das leben zu spüren war eine der wichtigsten erfahrungen, die ich dort auf dem camino gemacht habe. und das spürt man nicht, wenn man immer im selben trott vor sich hinlebt und jeglicher herausforderung und veränderung aus dem weg geht. das leben geht vorwärts, nicht rückwärts und auch nicht auf der stelle... wir müssen uns nur treiben lassen und selbst schritt für schritt nach vorne gehen... es wird einem so einfach gemacht - man muss diese einladung nur annehmen...

gott? nein, gott habe ich auf diesem weg nicht getroffen... der einzige, den ich auf diesem weg wirklich getroffen habe, bin ich selbst...

 




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